tuerkis-background-low "Das ist mit Sicherheit der beste Ratgeber zu diesem Thema, den es aktuell gibt. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen!"
James Bond

Wie viel Geld verlieren deine Erben, weil dein digitaler Nachlass nicht geregelt ist? Mein einfacher Ratgeber begleitet dich Schritt für Schritt dabei, deine Bitcoins über lange Zeit zu sichern und deinen Nachlass zu regeln.

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Digitaler Nachlass

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Das erste Buch, das Bitcoin-Nachlass verständlich erklärt

Weltweit gibt es aktuell nur eine Handvoll Bücher darüber, wie du deinen digitalen Bitcoin-Nachlass regeln kannst. Ich habe sie alle gelesen und finde: Das geht einfacher! Deshalb erkläre ich dir in meinem Ratgeber ganz simpel, wie du vorgehen musst, um dein digitales Erbe zu regeln. In den knapp 162 Seiten findest du:

  • Mein digitaler Nachlass-Service: Checklisten, Anleitungen und Schritte, die du fast eins zu eins kopieren kannst.
  • Konkrete Beispiele: Wenig Theorie und umso mehr echte Praxisbeispiele, an denen du dich orientieren kannst.
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene: Während meine Bitcoin-Beratung selbst Einsteiger verstehen, bekommst du auch als Profi neue Ideen für ein sicheres digitales Bitcoin-Testament.

Ein Trost für dich und deine Erben

Ein geregelter digitaler Nachlass erleichtert deinen Erben die Zeit, falls dir etwas zustösst oder nach deinem Ableben. Ohne ihn sind deine Assets für immer verloren.

Den digitalen Nachlass regeln, wie er zu dir passt

Ich verkaufe dir keine Standard-Lösung, sondern verschiedene Ansätze, die zu deinen persönlichen Zielen passen.

Wallet sichern

Verstehe endlich, wie die digitalen Brieftaschen deine Investitionen verwahren. Plus: Lerne den Fachjargon kennen, um dich weiter zu informieren!

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IT vor Diebstählen sichern

Bitcoins sind Geld, eine digitale Vermögensklasse oder einfach Tauschmittel. Der Umgang mit ihnen ist für viele neu! Deshalb ist es wichtig, seine IT im Griff zu haben. Auch hier hilft das Buch.

Digitaler Nachlass für Bitcoin verstehen

Wir arbeiten zusammen darauf hin, dass du auf der letzten Seite des Buches deinen fertigen Nachlassplan in der Hand hältst. Schwarz auf weiß und mit allen wichtigen Infos bestückt.

Die Grundlage für weiteres Wissen

Ganz nebenbei lernst du in meinem Ratgeber den Umgang mit den Begriffen, die in der Bitcoin-Welt immer wieder auftauchen.

Das Gratis-Hilfstool zum Buch! Spare viel Zeit und Ärger

Mit dem Buch auf zum Rechtsanwalt und monatelang Dokumente ausfüllen? Nein. Du brauchst nur 16 Schritte, um deinen digitalen Nachlass zu regeln. So schnell geht es mit meinem kostenlosen Tool, das dir eine Menge Schreibarbeit erspart. Geheime Daten trägst du natürlich nachträglich von Hand ein, sodass du komplett sicher bist. Das Buch zeigt dir dann, wie du deinen Plan sicher verwahrst und die Erben informieren kannst.

One Kapitel 4
Wallets kennen und verstehen
Du hast unzählige Möglichkeiten, deine Bitcoins sicher zu verwahren. Hier lernst du die wichtigsten Wallet-Arten kennen und erfährst, wie sie funktionieren und welche Stärken und Schwächen der jeweilige Ansatz hat. Die Verwahrung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu deinem ganz persönlichen Nachlassplan und spielt auch sonst eine zentrale Rolle im Umgang mit Bitcoins.

Als Nutzer des Bitcoins bist du bestimmt schon mit «Wallets» in Berührung gekommen. Diese Geräte oder Software-Anwendungen verwahren und verwalten deine Bitcoins, sie sind eine wichtige Schnittstelle zur Blockchain. Du kannst dir die Wallets als digitale Brieftaschen vorstellen, die deine privaten und öffentlichen Schlüssel enthalten – und nicht etwa, wie du im All- tag bestimmt schon sehr oft gehört hast, die Coins und Tokens selbst. Die Bitcoins, im Grunde nur digitale Informationen in Form von Transaktionsdaten, verlassen nämlich niemals die Blockchain. Wallets gibt es mittlerweile in verschiedensten Ausprägungen. Ihnen können die unterschiedlichsten Philosophien und Technologien zugrunde liegen. Trotzdem tun sie alle mehr oder weniger das Gleiche: Sie verschaffen dir Zugang zu deinen Bitcoins, helfen je nach Variante dabei, Transaktionen auszuführen, und interagieren mit der Blockchain.
Als Satoshi Nakamoto im Jahr 2008 mit dem Bitcoin startete, gab es noch keine Auswahl an Wallets und schon gar nicht solche, die die breite Öffentlichkeit einfach nutzen konnte. Nakamotos damaliges Wallet, der legendäre «Satoshi Client» oder auch «Bitcoin Qt», war technologisch für die damalige Zeit zwar enorm fortgeschritten, dabei aber nicht auf Benutzerfreundlichkeit oder Einfachheit ausgelegt – es richtete sich vor allem an technisch versierte Menschen. Doch selbst diesen Geeks unterliefen regel- mäßig Fehler, die in der Regel dazu führten, dass die Zugänge zu einer Vielzahl von Bitcoins für immer verloren gingen. Schätzungen zufolge betragen die Verluste per 2020 etwa 3,8 Millionen Bitcoins, wovon Teile sicher auch dem Satoshi Client zuzuschreiben sind. Um Verluste zu minimieren und den Bitcoin für die breite Öffentlichkeit handhabbar zu machen, entwickelten sich über die Jahre immer einfachere und zugleich sicherere Lösungen.

In den nächsten Abschnitten stelle ich die Hauptgruppen von Wallets vor. Dabei verzichte ich bewusst darauf, einzelne Anbieter im Detail anzuschauen oder gar zu bewerten. Aber ich gebe dir verschiedene Hinweise, damit du die für dich richtige Lösung auswählen kannst. Zwei entscheidende Dinge möchte ich vorwegschicken. Erstens: Nicht jedes Wallet unterstützt jeden Coin oder Token. So gibt es beispielsweise «Bitcoin-Only»- oder «Multi-Coin»-Wallets. Achte deshalb darauf, dass du diejenige Lösung auswählst, die deinen Bedürfnissen und Investitionen entspricht. Zweitens: Ein Nachlassplan erfordert, dass deine Assets für mehrere Jahre sicher verwahrt sind. Aus meiner Sicht eignen sich dafür nur Cold-Storage-Lösungen. Was das ist, erfährst du auf den folgenden Seiten.
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One Kapitel 1
Sorge rechtzeitig vor
Hier erfährst du, warum jeder Mensch, der Bitcoins besitzt, unbedingt einen Nachlassplan für deren Vererbung erstellen sollte. Du lernst, wie dieser praktische Ratgeber aufgebaut ist, wie du ihn benutzt und wo du ergänzende Informationen findest. Zudem stelle ich mein kostenloses Hilfstool vor, das dir bei deiner ganz persönlichen Nachlassplanung noch gute Dienste leisten wird.

Vererbung ist ein Thema, das viele Menschen vor allem im jungen Alter allzu gern auf die lange Bank schieben. Ich bin da keine Ausnahme. Wer will sich schließlich schon vorzeitig mit seinem Ende befassen, den denkbaren Folgen eines Autounfalls oder einer schweren Erkrankung wie etwa Demenz ins Auge blicken? Obwohl die Angst absolut verständlich ist, sollte sie dich, lieber Leser, aber nicht davon abhalten, genau das zu tun. Sorge, solange du dich eines klaren Verstandes und bester Gesundheit erfreust, für den Fall der Fälle vor. Vielleicht besitzt du ein Haus oder ein Auto, Aktien oder Gemälde, höchstwahrscheinlich lautet mindestens ein Bankkonto auf deinen Namen. Mit all diesen «analogen» Vermögenswerten bist du vertraut und weißt, wie du sie vererben kannst oder wer dir dabei hilft.

Aber weißt du auch, was mit deinen Bitcoins passiert, wenn es dich eines Tages nicht mehr geben sollte? So viel sei hier bereits verraten: Bei der Kryptowährung ist das ohnehin alles andere als triviale Vererbungsunterfangen noch einmal deutlich komplizierter. Der Bitcoin hat das Geld aus den Fängen des traditionellen zentralistischen Finanzsystems befreit und dich zum alleinigen Herren darüber gemacht. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Um die Verwahrung und Vererbung dieses Vermögenspostens musst du dich nun ganz allein kümmern, es gibt keine Helpline, die du oder deine Erben anrufen könnten.
Die «Null-Fehler-Toleranz», die in der kryptografischen Bitcoinwelt üblich ist, macht die Sache nicht einfacher. Man liest immer wieder von Missgeschicken, die selbst technisch versierten Profis passieren. So kommt es zum Beispiel regelmäßig vor, dass Nutzer ihre Coins an eine falsche Adresse schicken. Getätigte Transaktionen lassen sich in den seltensten Fällen noch abfangen. Sind sie einmal in der Blockchain bestätigt, ist der Zug in der Regel abgefahren.

Das wäre höchstwahrscheinlich auch der Fall, wenn dir etwas zustoßen sollte, bevor du dich um dein Bitcoinerbe gekümmert hast. Kommt hinzu: Für deine Erben ist der Bitcoin vermutlich Neuland. Deshalb solltest du ihnen nicht nur rechtzeitig die Zugangsdaten zu deinem Kryptogeld übergeben, sondern einen kompletten Nachlassplan, der ihnen Schritt für Schritt erklärt, was sie tun müssen, um an dein Erbe heranzukommen. Dabei ist jederzeit Vorsicht geboten: Lässt du den Nachlassplan oder gar deine Zugangsdaten offen herumliegen, machst du es Angreifern allzu leicht, dein Konto leerzuräumen. Versteckst du die Zugänge aber so, dass die Erben sie nicht finden, oder regelst deinen Nachlass nicht rechtzeitig, sind deine kostbaren Bitcoins für immer weg. Verliere deshalb keine Zeit und sorge möglichst bald für den Fall der Fälle vor. Sonst könnte alles, was du zu Lebzeiten erreicht hast, für die Katz gewesen sein.

Mein Buch richtet sich an alle, die Bitcoins bereits besitzen, sie sicher verwahren und eines Tages vererben möchten. Egal ob du Einsteiger bist oder fortgeschrittener Anwender, im Laufe der Lektüre kriegst du praktische Tipps, wie du mit einfachen Mitteln einen auf dich und deine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Nachlassplan erstellen und sicher verwahren kannst. Du findest kompakte Anleitungen zu möglichen Vererbungsabläufen und lernst, selbst vor unkonventionellen Methoden nicht zurückzuscheuen. Als Inspirationsquelle und Nachschlagewerk in einem soll dir mein praktischer Ratgeber helfen, an Dinge zu denken, die du selbst vielleicht nicht bedacht hättest.
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One Kapitel 3
Die Revolution von Satoshi Nakamoto
Damit wir für die weitere Lektüre eine gemeinsame Wissens- basis haben, folgt nun eine kurze Einführung in die Ideen und Konzepte der dezentralen Bitcoinwelt. Im Mittelpunkt stehen deren wichtige Elemente wie die Blockchain-Technologie oder private Schlüssel, mit denen du Zugriff auf deine Bitcoins erhältst. Du musst sie sicher verwahren – sie machen dich zu deiner eigenen Bank.

Am 31. Oktober 2008, auf dem Höhepunkt der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise, erhielten die gut 100 Mitglieder der Kryptografie-Mailingliste eine Nachricht von einem gewissen Satoshi Nakamoto. Der Mail war ein Link zu einem Whitepaper beigefügt. Auf rund zehn Seiten schlug es ein dezentrales, Kryptografiegestütztes Peer-to-Peer-Zahlungssystem vor, das nichts Geringeres anstrebte, als die Welt aus den Fängen der Staaten und deren Zentralbanken zu befreien. Der Name des neuartigen Geldes: Bitcoin.* Dass Nakamoto den Bitcoin mitten in der Finanzkrise vorschlug, war natürlich kein Zufall.
Schließlich war an den Verwerfungen im Weltfinanzsystem eine Geldpolitik Schuld, die libertäre Ökonomen, aber auch Gruppierungen wie die Cypherpunks bereits seit Jahrzehnten kritisierten. Begonnen hatte sie damit, dass der US-Präsident Richard Nixon 1971 den Goldstandard endgültig aufhob. Damit war die amerikanische Notenbank, die Federal Reserve, nicht mehr verpflichtet, Papiergeld jederzeit mit Gold zu decken. Sie konnte nun nach Belieben neues Geld drucken, während Geschäftsbanken durch ihre Kreditpolitik immer neues Buchgeld in Umlauf brachten.

Diese «Dreifaltigkeit» aus Staat, Zentral- und Geschäftsbanken hat im traditionellen Finanzsystem die Hoheit über den Geldschöpfungsprozess inne. Konzepte, dieses zentralistische Geldmonopol mithilfe der Kryptografie zu brechen und durch ein System zu ersetzen, das von keiner zentralen Partei kontrolliert wird, kursieren bereits seit den 1980er-Jahren. Doch niemandem war es bislang gelungen, das sogenannte «Double Spending Problem» (Doppelte-Ausgabe-Problem) zu lösen – also sicherzustellen, dass digitales Geld, das theoretisch so oft kopiert werden kann wie eine Bild-, Musik- oder Filmdatei, nicht doppelt oder mehrfach ausgegeben wird. Entsprechend waren die ersten Leser des Whitepapers skeptisch. Ein Element, das geholfen hat, sie umzustimmen, war das Konzept der Blockchain.
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One Kapitel 2
Du brauchst einen Nachlassplan
Stell dir vor, du stirbst, hast einen schweren Unfall, fällst ins Koma oder wirst dement. Glaubst du, dass deine Erben in diesem schmerzlichen Moment fähig sein werden, sich in die komplexe Welt von Bitcoin einzulesen? Deshalb ist es deine Aufgabe, deinen Angehörigen zu helfen, indem du jetzt einen übersichtlichen und vollständigen Nachlassplan für deine Bitcoins erstellst.

Besitzt du genug Bitcoins, damit sich ein Nachlassplan für dich lohnt? Wann macht ein Nachlassplan überhaupt Sinn? Die Antwort ist kurz: immer. Wenn du meinst, dass du zu wenige Assets hast, um den ganzen mit der Vererbung verbundenen Aufwand zu betreiben, machst du einen gefährlichen und mitunter teuren Denkfehler. Erinnerst du dich, welche Höchststände der Kurs des Bitcoins in den letzten Jahren erreichte? Auch Laszlo Hanyecz hat das Potenzial der Kryptowährung unterschätzt. Am 22. Mai 2010, dem inzwischen legendären «Bitcoin Pizza Day», bezahlte der Bitcoinpionier für zwei Pizzen 10 000 Bitcoins. Der Gegenwert der Transaktion ein Jahrzehnt später, im Sommer 2020: rund 90 Millionen US-Dollar.

Vielleicht legen auch deine Bitcoins über die Zeit massiv an Wert zu. Wäre es da nicht schade, wenn sie irgendwo ungenutzt vor sich hinschlummern? Im dümmsten Fall weiß niemand, dass du Krypto-Assets besitzt dann sind sie bei deinem Ableben sogar für immer weg. Es ist kein Zufall, dass man auf der Bitcoin-Website www.bitcoin.org folgenden Hinweis findet, der die Bedeutung der Vererbung von Bitcoins unterstreicht: «Denke an dein Testament. Deine Bitcoins können unwiederbringlich verloren sein, wenn du keinen Sicherungsplan für Familie und Freunde hast. Wenn zum Zeitpunkt deines Todes der Speicherort deiner Wallets oder deine Pass- wörter nicht bekannt sind, gibt es keine Hoffnung, dass dein Geld jemals wiederhergestellt werden kann. Nimm dir ein wenig Zeit für diese Dinge, es kann einen großen Unterschied ausmachen.»
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One Kapitel 5
Mache deine IT sicher
Wenn du deine eigene Bank sein willst, musst du deine IT im Griff haben. Hier erfährst du, wie du die Sicherheit deines Computers und Smartphones verbessern kannst. Die Tipps, die ich dir gebe, sind sicher nicht abschließend. Mir ist vor allem wichtig, dass du ein Gespür für das Thema entwickelst, damit du Bitcoins sicher handeln, verwahren und eines Tages vererben kannst.

Du weißt jetzt, was Wallets sind, wie sie funktionieren, welche Arten es gibt, und kennst ihre jeweiligen Stärken und Schwächen. Damit sie deine Bitcoins jederzeit sicher verwahren, gilt es nun, deine Geräte und Software insbesondere vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Es lohnt sich, schließlich geht es hier um nichts Geringeres als dein wertvolles Erbe. Als ich vor einigen Jahren anfing, mich mit dem Bitcoin zu beschäftigen, nahm parallel auch mein Interesse an der IT-Sicherheit zu. Als meine eigene Bank wollte ich «alles richtig machen». Also besorgte ich mir nicht nur Bücher über den Bitcoin, sondern auch eine umfassende Literatur zu Sicherheit und Gefahren im Netz. In «Click Here To Kill Everybody» schreibt der renommierte Sicherheitsexperte Bruce Schneier, dass heutzutage jedes Gerät gehackt werden könne. Software und Hardware-Wallets sind da leider keine Ausnahmen. Es komme einfach darauf an, wie viel Aufwand ein Angreifer betreiben kann und will, so Schneier.
Jeder «Hack» hat also seinen Preis. Als Anwender, der in puncto IT-Sicherheit «alles richtig machen» möchte, besteht meine wichtigste Aufgabe darin, diesen Preis so hoch wie nur möglich zu treiben, damit sich der Aufwand für den Angreifer nicht mehr lohnt. Auf den folgenden Seiten habe ich einige Grundlagen für dich zusammengetragen. Dazu gehört zuallererst der richtige Umgang mit deinem Computer und Smartphone. In den meisten Fällen ist es nämlich menschlicher Leichtsinn, der zu schmerzlichen Verlusten führt.

Das Einfachste, aber nicht minder Wichtige zuerst: Halte deine Software immer auf dem neuesten Stand! Jedes Update schließt Sicherheitslücken im Betriebssystem, egal ob es sich nun um dein Smartphone, deinen Computer, dein Software- oder Hardware-Wallet handelt. Dadurch kannst du verhindern, dass sich beim Besuch dubioser Websites auf deinem Smartphone oder Computer heimlich Schadsoftware installiert, zum Beispiel ein Keylogger. Unbemerkt speichert er sämtliche Tastatureingaben und leitet sie an Dritte weiter. So können Angreifer in den Besitz deiner Seed-Phrase, Passphrase oder Wallet-Passwörter gelangen. Bei Hardware-Wallets kann eine Schadsoftware beispielsweise versuchen, die Transaktionen zwischen dem physischen Gerät und der Software auf dem Computer zu manipulieren. Durch regelmäßige Updates senkst du die Erfolgswahrscheinlichkeit solcher Attacken signifikant. Anti-Viren-Programme sowie Firewalls können ebenfalls nicht schaden. Smartphones gelten übrigens als sicherer im Vergleich zu Desktop-Computern, weil es auf den mobilen Geräten nicht ganz so einfach ist, privilegierte Root-Rechte zu erhalten und so unbemerkt auf das Telefon zuzugreifen.
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One Kapitel 6
Setzt deinen Nachlassplan um
Nachdem ich mit meinem ersten Nachlassplan kläglich gescheitert war, wollte ich es beim zweiten Mal besser machen. Diesmal ging ich systema- tisch vor und nahm mir dafür auch genügend Zeit. Ich achtete darauf, dass ich ausschließlich in geistig wachem Zustand an die Arbeit ging. Schließ- lich erfordert die Nachlassplanung höchste Konzentration. Aufgrund von Müdigkeit übersieht man dagegen wichtige Details. Möglicherweise schlei- chen sich fatale Fehler ein – das Englische kennt dafür den Begriff «Process Fatigue», zu Deutsch Prozessmüdigkeit. Dem wirkte ich entgegen, indem ich gestaffelt vorging, die Aufgabe in einzelne Schritte unterteilte und das Er- gebnis nach einer gewissen Zeit, in meinem Fall nach sechs Monaten, noch- mals kritisch überprüfte.

Nachdem ich mit meinem ersten Nachlassplan kläglich gescheitert war, wollte ich es beim zweiten Mal besser machen. Diesmal ging ich systematisch vor und nahm mir dafür auch genügend Zeit. Ich achtete darauf, dass ich ausschließlich in geistig wachem Zustand an die Arbeit ging. Schließlich erfordert die Nachlassplanung höchste Konzentration. Aufgrund von Müdigkeit übersieht man dagegen wichtige Details. Möglicherweise schleichen sich fatale Fehler ein – das Englische kennt dafür den Begriff «Process Fatigue», zu Deutsch Prozessmüdigkeit. Dem wirkte ich entgegen, indem ich gestaffelt vorging, die Aufgabe in einzelne Schritte unterteilte und das Ergebnis nach einer gewissen Zeit, in meinem Fall nach sechs Monaten, nochmals kritisch überprüfte.
Für mich hat sich die Nachlassplanung in drei Schritten bewährt. Dieses Vorgehen möchte ich nun auch dir ans Herz legen. Im ersten Schritt geht es um die Strategie. Du musst dir systematisch überlegen, welchen Weg du gehen willst. Arbeitest du mit Custodial- oder Non-Custodial-Wallets? Welche Assets platzierst du auf welchen Wallets? Welche Inhalte und Informationen müssen zwingend in den Nachlassplan einfließen? Welche Orte für die Verwahrung kommen für dich infrage? Wie verhält sich dein Nachlassplan zum Testament, sind sie verknüpft oder haben sie nichts miteinander zu tun? Welche Vertrauensperson oder -personen können deinen Erben helfen? Wer soll überhaupt dereinst deine Bitcoins erben? Insbesondere die letzte Frage ist sowohl juristisch als auch strategisch alles andere als trivial, wie du weiter hinten noch sehen wirst. Wer auch immer deine Assets erben soll, muss in geeigneter Form zum richtigen Zeitpunkt über den Nachlassplan informiert werden. Auch dafür gibt es verschiedene Methoden, die ich noch im Detail erläutern werde. Du musst dir aber jetzt schon überlegen, wie gut sie sich in das Thema einarbeiten können und wie technikaffin sie sind. Mir persönlich haben solche Überlegungen sehr geholfen, den richtigen Mix zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu finden.

Mein anfänglicher Fehler war, meinen Erben allzu kryptische, technische Informationen zur Verfügung gestellt zu haben. Inzwischen bin ich überzeugt, dass man mit Kontext anstelle von übermäßiger Technik schneller und effektiver ans Ziel gelangt. Natürlich dürfen Seed-Phrasen und Passwörter im Nachlassplan nicht fehlen. Aber aus Gesprächen mit meinen künftigen Erben habe ich gelernt, dass man mit Zugangsdaten ohne Kontext das Leben seiner Erben nur noch mehr erschwert und sehr viel wahrscheinlicher mit der Nachlassplanung scheitert.
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Kapitelübersicht mit Gratis-Leseprobe

Das Inhaltsverzeichnis kannst du hier herunterladen: (>>Download)

Hier findest du auch Leseproben der jeweiligen Kapitel des Buches.

Kapitel 1

Sorge rechtzeitig vor

Kapitel 2

Du brauchst einen Nachlassplan

Kapitel 3

Die Revolution von Satoshi Nakamoto

Kapitel 4

Wallets kennen und verstehen

Kapitel 5

Mache deine IT sicher

Kapitel 6

Setze deinen Nachlassplan um

Das sagen Leser über das Buch

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Digitaler Nachlass für Bitcoin

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Buch Veröffentlichung: 

verschoben auf Mai 2020

Ca. 130 Seiten – 19.90€/22CHF 

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